Satzung

Satzung der Bundesfachschaftentagung Geschichte vom 1. Juni 2014

Zur Festlegung der Strukturen der Bundesfachschaftentagung und zur Sicherstellung der Kontinuität des Bewährten beschließt das Plenum der Bundesfachschaftentagung Geschichte die nachstehende, nicht rechtskräftige Satzung.

Präambel

Die Bundesfachschaftentagung ist der Zusammenschluss der Studierendenvertretungen der geschichtswissenschaftlichen Fachbereiche. Sie dient der Vernetzung, dem Informationsaustausch und der aktiven Mitgestaltung der Strukturen des Studiums, der Lehre und der Forschung.

Die Bundesfachschaftentagung aller geschichtswissenschaftlichen Studiengänge (im Folgenden auch BuFaTa genannt) bekennt sich zur  gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft und zur Gleichheit aller Menschen.  Wissenschaft hat die Verantwortung Menschen kollegial und solidarisch auf kritischer Grundlage zu bilden, zu einem friedlichen Zusammenleben beizutragen und Konzepte zu einer nachhaltigen und menschenwürdigen Entwicklung zu erarbeiten.

Die BuFaTa setzt sich für ein flexibles, studierendenfreundliches Studium, eine größtmögliche demokratische Beteiligung aller Studierenden in der akademischen Selbstverwaltung und die Sicherstellung der Hochschulfinanzierung ein. Dieser wissenschaftliche und gesellschaftliche Anspruch ist legitim und erforderlich, daher muss die hochschulpolitische Fachschaftsarbeit darauf ausgerichtet sein, diese Ziele zu verwirklichen.

§1 Name

Die bundesweite Tagung der Fachschaften der Geschichtswissenschaften trägt den Namen „Bundesfachschaftentagung Geschichte“

§2 Ziele

(1)  Die Bundesfachschaftentagung fördert die Kommunikation zwischen und mit den Vertretern in den landes- und bundesweiten Gremien.

(2)  Besonders die folgenden Inhalte und Projekte sollen langfristig umgesetzt werden:

      1. Betrieb einer Website, die insbesondere aktuelle Informationen über die BuFaTa enthält und auf der auch die Ergebnisse der jeweiligen BuFaTa veröffentlicht werden.
      2. Regelmäßige Updates der nach §2 (1) im Internet zur Verfügung stehenden Informationen.
      3. Einrichtung und Fortführung eines Emailverteilers, welcher die aktuellen Emailadressen aller Mitglieder nach §4 enthält.

 §3 Kommunikation

Die Kommunikation in der Zeit zwischen den Bundesfachschaftentagungen findet über die Online-Diskussionsplattform der Bundesfachschaftentagung statt. Die Fachschaften sind dazu angehalten, eine dauerhafte Kommunikation sicherzustellen, indem sie beispielsweise eine*n Beauftragte*n bestimmen.

§4 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede Fachschaft eines geschichtswissenschaftlichen Studiengangs sein. Jede dieser Fachschaften hat das Recht, Vertreter*innen zu den Bundesfachschaftentagungen zu entsenden.

§5 Organe

Die Organe der Bundesfachschaftentagung sind:

  1. Das Plenum der Bundesfachschaftentagung.
  2. Der Vorstand der Bundesfachschaftentagung.

§6 Plenum

(1)  Das Plenum der Bundesfachschaftentagung ist das oberste beschlussfassende Organ der Bundesfachschaftentagung. Es besteht aus allen nach §4 auf der jeweiligen Tagung anwesenden Mitgliedern der Bundesfachschaftentagung. Das Plenum der Bundesfachschaftentagung tritt auf jeder Tagung mindestens zweimal zusammen: in jedem Fall einmal zur Eröffnung und einmal zum Abschluss der BuFaTa.

(2)  Das Plenum tagt öffentlich. Auf Antrag und begründet kann das Plenum beschließen, die Sitzung nicht-öffentlich stattfinden zu lassen.

(3)  Die Vorstände verschicken die Tagesordnung spätestens eine Woche vor BuFaTa-Beginn.

(4)  Jede*r Teilnehmer*in einer an der BuFaTa vertretenen Fachschaft besitzt Antrags- und Rederecht.

(5)  Bei Abstimmung des Plenums hat jede teilnehmende Fachschaft eine Stimme. Nicht anwesende Fachschaften verlieren das Stimmrecht. Ausnahmen kann das Plenum beschließen.

(6)  Für Beschlüsse und Wahlen ist eine einfache Mehrheit nötig. Ausgenommen hiervon sind §11 und §12.

(7)  Abstimmungen erfolgen offen. Auf Antrag können Abstimmungen auch geheim stattfinden.

(8)  Das Plenum wird durch die Vorstände der Bundesfachschaftentagung geleitet.

(9)  Das Plenum ist bei mindestens drei teilnehmenden Fachschaften aus mindestens zwei Bundesländern beschlussfähig.

(10)                 Zum Erreichen der Ziele der BuFaTa nach §2 verfasst das Plenum insbesondere Stellungnahmen und Richtlinien. Die Richtlinien sind für die Fachschaften nicht verbindlich, sondern sollen den Fachschaften eine Orientierung bieten. Soweit die Richtlinien des Plenums Organe der BuFaTa nach §5 betreffen, sind sie für die jeweiligen Vertreter*innen verbindlich.

§7 Vorstände

(1)  Es gibt zwei gleichberechtigte Vorstände.

(2)  Die Vorstände vertreten die Bundesfachschaftentagung nach außen, leiten das Plenum, sind für das Erreichen der nach §2 formulierten Ziele verantwortlich und unterstützen die Organisation der nächsten BuFaTa. Sie sind dabei selbst nicht beschlussfähig, sondern an die Beschlüsse des Plenums gebunden. Ausgenommen davon sind Entscheidungen, die nicht den nach §6 gefassten Beschlüssen zuwider laufen und beispielsweise die inhaltliche Gestaltung der Website oder die Repräsentation der BuFaTa nach außen betreffen.

(3)  Die Vorstände werden wie folgt bestimmt:

      1. Auf jeder BuFaTa wird aus den Reihen des zukünftigen Trägers der Bundesfachschaftentagung ein Vorstand bestimmt. Sollte auf der jeweils aktuellen BuFaTa kein Vorstand bestimmt werden können, hat der zukünftige Träger acht Wochen Zeit, den Mitgliedern die Benennung nachzureichen.
      2. Der Vorstand aus dem Jahr der jeweils aktuellen BuFaTa bleibt ein weiteres Jahr im Amt.

(4)  Sollte der designierte Träger der nächsten Bundesfachschaftentagung diese wider Erwarten nicht ausrichten, scheidet dieser Vorstand aus. Der verbleibende Vorstand übernimmt bis zur Wahl eines neuen Vorstands kommissarisch alle Aufgaben des Vorstands. Der verbleibende Vorstand hat die Aufgabe, umgehend die Bestimmung eines neuen Trägers per Umlaufverfahren einzuleiten.

(5)  Sollte auf einer BuFaTa ein Vorstand verhindert sein oder zurücktreten, kann der jeweilige Träger einen neuen Vorstand bestimmen.

§8 Ausrichtung

(1)  Die Bundesfachschaftentagung tagt im besten Fall einmal jährlich im Sommersemester.

(2)  Die Fachschaft, welche die Bundesfachschaftentagung ausrichtet, ist bis zu deren Ende Träger der Bundesfachschaftentagung.

(3)  Der Träger ist zusammen mit den Vorständen dafür verantwortlich, dass die Ergebnisse der von ihm ausgerichteten BuFaTa gesammelt und auf der Website der BuFaTa zugänglich gemacht werden. Dies betrifft insbesondere Niederschriften, Satzung, Ergebnisse und weitere konstante Dokumente der BuFaTa. Nach Möglichkeit sollten diese zeitnah zur letzten BuFaTa veröffentlicht werden.

(4)  Der Träger der BuFaTa des Folgejahres wird auf der BuFaTa durch einfache Mehrheit im Plenum gewählt. Die Bewerbungen anwesender Fachschaften sind zu bevorzugen. Die Last der Austragung und Anreise sollte nach Möglichkeit gleichmäßig zwischen den verschiedenen Regionen verteilt werden. Zur Bewerbung einer Fachschaft sollte möglichst ein interner Beschluss der sich bewerbenden Fachschaft vorliegen.

(5)  Sollte sich bei einer BuFaTa kein neuer Träger finden, wird die Vakanz per E-Mail kommuniziert. Bewerber für die Ausrichtung der nächsten Bundesfachschaftentagung teilen ihre Bewerbung bis zu einem in der E-Mail festgesetzten Zeitpunkt mit. Zwischen den Bewerbungen entscheidet das Los. Der Träger übernimmt die Mitteilung der Vakanz und die Losziehung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

(6)  Der Träger der BuFaTa lädt alle Mitglieder per E-Mail ein. Die Einladung erfolgt spätestens vier Monate vor dem Eröffnungsplenum der Bundesfachschaftentagung. Die eingeladenen Fachschaften melden sich innerhalb des vom Träger festgelegten Zeitraums zurück, der mindestens 15 Tage beträgt. Eine Fristverlängerung kann beantragt werden, falls eine Fachschaft in diesem Zeitraum nicht tagen kann.

(7)  Die ausrichtende Fachschaft legt einen angemessenen Teilnahmebetrag fest.

§9 Niederschrift

(1)  Über den wesentlichen Gang der Sitzungen des Plenums sind Niederschriften anzufertigen. Sie müssen Tag und Ort der Sitzung, die Namen der Anwesenden und ihrer Fachschaften, die Gegenstände der Diskussion, die Anträge, die Abstimmungs- und Wahlergebnisse und den Wortlaut der Beschlüsse enthalten. Die Niederschrift während des Plenums ist von einem der Vorstände oder einer von diesen ernannten Schreibkraft anzufertigen.

(2)  In den Workshops der BuFaTa sind ebenfalls Niederschriften anzufertigen, die allerdings nicht §9 (1) entsprechen müssen, dennoch aber die wesentlichen Ergebnisse des Workshops enthalten sollten und am Ende der BuFaTa dem Träger nach §6 (3) auszuhändigen sind.

(3)  Die Niederschriften werden nach §6 vom Vorstand bzw. Träger veröffentlicht.

(4)  Die Originale der Niederschriften müssen abgeheftet und dem Protokoll-Ordner beigeheftet werden, welcher dem nächsten Träger der BuFaTa ausgehändigt werden muss.

§10 Satzungsänderungen

(1)  Die Satzung kann geändert werden, wenn mindestens zwei Wochen vor der BuFaTa ein begründeter Antrag an den Vorstand gestellt wurde. Der Vorstand hat die Aufgabe diesen Antrag an sämtliche Mitglieder weiterzuleiten. Die Satzungsänderungen müssen in einem Workshop besprochen werden und können erst dann mit einer Zweidrittelmehrheit nach Diskussion im Plenum beschlossen werden.

(2)  Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung sich als unwirksam oder undurchführbar erweisen, bleibt die Wirksamkeit der Satzung im Übrigen davon unberührt.

§11 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach ihrer Bekanntmachung mit Beschluss einer Zweidrittelmehrheit der einzelnen Mitglieder am 1. Juni 2014 in Kraft.

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